Eine Power App hilft uns als Oberfläche bei der Ausführung von zum Beispiel betriebswirtschaftlichen Prozessen.

Der Benutzer steigt in einen Prozess ein oder führt einen Prozess aus. Dabei hilft Ihm eine grafische Oberfläche. Was einfach klingt ist nicht immer so leicht, denn wir haben einen Menschen vor der Anwendung. 😉 Womit eine subjektive Betrachtung der Dinge oftmals eine großere Rolle einnimmt.

Es ist wie beim Essen, das Auge 👀 ist immer mit.

Bedeutet oft passt die Optik nicht oder der Klickpfad ist schwierig, kurz gesagt die Power App schmeckt für den Endanwender versalzen! Wird somit schnell weggeworfen und nicht mehr verwendet. Vielleicht entsteht dabei direkt eine sogenannte „Schatten-IT“. Etwas Schlechtes für jedes Unternehmen. 💥

Wenn wir uns die Design Möglichkeiten ansehen und dabei im Auge behalten, dass gerade beim Einstieg von Kunden die Power App eher eine Agile Vorgehensweise hat, entstehen schnell weitere Herausforderungen für uns als Ersteller.

Agil Softwareentwicklung,

bezeichnet Ansätze im Softwareentwicklungsprozess, die die Transparenz und Veränderungsgeschwindigkeit erhöhen und zu einem schnelleren Einsatz des entwickelten Systems führen sollen, um so Risiken und Fehlentwicklungen im Entwicklungsprozess zu minimieren. Dazu wird versucht, die Entwurfsphase auf ein Mindestmaß zu reduzieren und im Entwicklungsprozess so früh wie möglich zu ausführbarer Software zu gelangen. Diese wird in regelmäßigen, kurzen Abständen mit dem Kunden abgestimmt. So soll es möglich sein, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen, um so die Kundenzufriedenheit insgesamt zu erhöhen.

Agile Softwareentwicklung – Wikipedia

Mit Agil meine ich, dass Menschen bereits frühzeitig auf Entwicklungen schauen und ggf. Änderungswünsche direkt kommunizieren können. Denn sind wir ehrlich, wenn wir als IT- Berater unsere Kunden oder Interessenten beraten und dabei ein Konzept entspringt, ist es für einen Kunden und Interessent eine trockene theoretische Grundlage. Denn viele haben nicht zwingend die Erfahrung und vielen Fällen ist es sogar Neuland.

Klar es wird versucht eine gewisse Gruppe an Menschen zu befähigen, damit das Konzept überhaupt bewertbar ist. Eigentlich keine schlechte Sache. Jetzt stellt euch mal vor, Ihr habt bisher noch nie einen Gabelstapler gefahren, könntet Ihr nach einer kurzen Befähigung entscheiden, ob ein größerer Gabelstapler dem Unternehmen oder das Verschieben von Regalen und Wege für den Gabelstapler hilft?

Ehrlich NEIN. Das kann keiner auf den ersten Step. Daher ist die Agile Vorgehensweise in meinen Augen sehr wichtig in #Microsoft365 Projekten.

Jetzt entwickeln/ konfigurieren wir eine Power App auf Basis einer Anforderung und befinden uns in einem agilen Vorgehen. Wer Power App kennt weiß, dass eine Power App aus Screens, Controls und viel mehr besteht.

Beim Start einer Power App Entwicklung starte ich gerne als erstes mit dem Rahmen, dem Header, einer Navigation und einem Footer. Denn in der Regel sind die Elemente auf allen Screens gleich. Im Agilen Vorgehen werden so oft Kleinigkeiten geändert und gerade an Elementen wie Header, Footer und Navigation sind gern davon betroffen.

Also musste ich jede kleine Änderung auf allen erstellten Screens manuell bearbeiten. Was habe ich geflucht, denn es fühlt sich so an als wüsste ich nicht, was ich mache. Zum Schluss fand ich heraus, dass ich wirklich nicht wusste, was ich mache. 🎯 Denn in Power Apps gibt es die Komponenten. In erster Linie nicht ersichtlich denn Sie befinden sich in einer Art Tab und springen nicht direkt ins Auge.

Komponenten sind echt klasse, denn hier können wir zum Beispiel Zentral ein Menü als Komponente definieren und auf allen Screens bereitstellen. Sollte der Kunden eine weitere Anforderung oder einen Namensänderung haben, so können wir das Zentral in der Komponente anpassen und es ist automatisch in allen Screens, welche die Komponente beinhaltet geändert.

Eine echte Arbeitserleichterung!

Mein Learning

Mit Komponenten können wir immer wiederkehrende Module einmalig Bauen und auf allen Screens in Power App bereitstellen. Einmal weiter gedacht, kann ich mit Komponenten für mich immer wiederkehrende Module bauen. Aufgrund der Export und Import Funktionalität, kann ich somit auf meinen Modulfundus zugreifen und in alle meine Projekte importieren.

Hinweis:

Bei dem Vorgehen ist es wichtig, auf global gesetzte Variable zu achten. Denn auch diese müssen, hier leider dann manuell, mit importiert werden.

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